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Rechtsanwälte

Ohne Abschluss einer Honorarvereinbarung bestimmen sich die an den Rechtsanwalt zu zahlenden Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Dieses Gesetz enthält ein Vergütungsverzeichnis. Danach ist die Höhe der Vergütung insbesondere abhängig von der Art und dem Umfang unserer Tätigkeit; in zivilrechtlichen und verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten in der Regel auch von der Höhe des Gegenstandswertes.

Fragen Sie uns im ersten Gespräch - noch vor der Auftragserteilung - nach der Höhe der anfallenden Gebühren! Diese Auskunft erteilen wir selbstverständlich unentgeltlich. Entscheiden Sie dann über die Erteilung des Mandates.

Informieren Sie uns bitte auch über das Bestehen eines Rechtschutzversicherungs-Vertrages. Wir schreiben Ihre Rechtsschutzversicherung an und bitten um Erteilung der Kostendeckungszusage.
Wenn Sie ganz sicher gehen wollen: Informieren Sie zunächst telefonisch, persönlich oder schriftlich Ihre Rechtsschutzversicherung und bitten dort um Übersendung einer Kostenübernahmebestätigung für ein erstes Beratungsgespräch und kommen dann mit dieser Bestätigung zu uns.

Wenn Ihre finanziellen Verhältnisse dies erfordern, können wir für Sie in vielen gerichtlichen Verfahren Prozesskostenhilfe beantragen. Nach Bewilligung der Prozesskostenhilfe ohne Ratenzahlung übernimmt die Staatskasse sowohl die Gerichtskosten als auch die an uns zu zahlenden Gebühren. Für die Beratung in einer Rechtsangelegenheit ist es möglich, beim für IhrenWohnort zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe zu stellen. Nach Erteilung des Beratungshilfescheins werden die Kosten für die Beratung von der Staatskasse übernommen, Sie zahlen lediglich eine Gebühr von 15 €.

Die Abrechnung unserer Leistung geschieht nicht zwingend nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Vielmehr ist es vor jeder Auftragserteilung möglich, mit uns ein Gespräch über die Höhe der Vergütung zu führen. Bei Abschluss einer Honorarvereinbarung gilt dann diese und nicht das RVG.


Notar

Bei notariellen Tätigkeiten müssen die Gebühren zwingend nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) berechnet werden. Eine Gebührenvereinbarung ist hier unzulässig. Die Höhe der Gebühren ist abhängig von der Höhe des Geschäftswertes und der Art des Geschäfts. Eine rechtliche notarielle Beratung löst anstelle von Gebühren für das Beurkundungsverfahren Gebühren für notarielle Beratungsleistung aus. Selbstverständlich beantworten wir auch vor Auftragserteilung Ihre Fragen zur Gebührenhöhe.

© 2014 Anwalts- und Notarkanzlei Mozelewski & Mozelewski